Miriam Lochner

1980 in München geboren. Seit über zwanzig Jahren in Augsbug, obwohl sie „eigentlich nur zum Studieren“ gekommen ist: Kommunikationsdesign, Diplom, FH. Nach dem üblichen Agentur-Hustle bis zum höchstmöglichen Level als Creative Director hat es Miriam gereicht. Wortwörtlich: Im Mai 2024 hat sie sich aus dem Agenturleben verabschiedet, sich die notwendige Auszeit gegönnt und ist nun als Freiberufliche in ihrem eigenen Atelier tätig: mit Design, Text, Illustration und natürlich auch der Photographie. Nach wie vor in Augsburg und offen für alles, was noch kommen mag.
Als Schriftstellerin tätig seit zehn Jahren auf Auxkvisit und auf miriamlochner.de. Haut Haikus und andere kurze Momentaufnahmen auf Insta raus. Schreibt eine Kolumne, in denen sie Transzendenz, den normalen Alltag und (Pop-)Kultur zusammenbringt.
Miriam ist unverheiratet, kinderlos und hat entgegen sämtlicher Vorurteile noch nicht einmal eine Katze. Wenn sie nicht gerade das Leben und die Welt im Blick hat, taucht sie gerne ab – Richtung Yogamatte oder erquickendes Nass. Hat 60 Parfum, doppelt so viele DVDs – und die Bücher zählen wir lieber gar nicht erst: Belletristik, viel von Michael Ende inkl. der einzigen (!) guten Biographie über ihn, Fachliteratur über Psychologie, Philosophie und Metaphysik, Bewusstsein und Wahrnehmung.
Ich bin überzeugt, dass alles verbunden und lebendig ist: Das Leben selbst ist ein pulsierender Rhythmus, ein Ein- und Ausatmen, ein Auf und Ab.
Work with me?
Frag mich ruhig an für Projekte aus den Bereichen: Text, Grafik, Branding, Design, Editorial Design & Layout, Kampagnen, Illustration und Photographie. Außerdem bin ich als freie Autorin für Kritiken, Kommentare und Kolumnen, Essays, Gastartikel oder Copywriting tätig.

Diplomierte Kreative aus Augsburg
➵ miriamlochner.de
Stationen im leben
+++ 1980 im September geboren +++ viele Umzüge +++ Abitur 2000 am Descartes-Gymnasium in Neuburg an der Donau (Team Latein) +++ vor der Abi-Verleihung schon nach München fürs Design +++ erste Mappe in München erfolgreich verkackt +++ Praktikum bei Independent Medien Design / Horst Moser +++ überbrückenderweise Kunstgeschichte an der Universität München +++ Studium Kommunikationsdesign 2002 bis 2006 in Augsburg; 2006 Diplom mit Corporate Branding für selbst entwickelte Stofftiermarke (Sieben Todsünden) inkl. Guerilla-Branding +++ 2006 bis 2024 Augsburger Werbe- und Kreativagenturen +++ 2018 bis 2024 Creative Director +++ seit 2025 freiberuflich tätig für Design, Illustration und Text
wie miriam zur phoTOGRaphie gekommen ist
Übers „Spazieren-Fotografieren“ zur Street Photography

Ich liebe schon immer schöne Kameras wie auch sonst schöne alte Industrie-Teile, Dampfloks oder anderen Kram im Steampunk-Style. Als Kind war für mich die Spiegelreflexkamera meiner Mutter, eine alte Pentagon, logischerweise erst einmal tabu. Fürs Studium habe ich die Kamera dann doch überlassen bekommen: Denn im Grundstudium musste ich auch die Photographie von der Pieke auf lernen. So richtig mit Film, und sogar vergrößert haben wir selber! Davon habe ich leider alles vergessen, weil ich es im Apple-Stil halte: Ich will, dass das Ding einfach funktioniert und das Resultat stimmt. Das „Wie“ ist mir dann egal. Um ein ausgebuffter Technikfuchs zu sein, bin ich viel zu ungeduldig. Zur Not frickle ich es am Schluss in Lightroom oder Photoshop sauber. #RichtigePhotographenHassenDas ッ
Mit unterschiedlichen Kameras, egal ob analog oder digital, bin ich schon immer gerne spazieren gegangen. „Spazierenfotografieren“ nannte ich das. Im Mai 2024 fragte mich ein Freund, ob ich eine Runde mit „zum Streeten“ wollte. So nennt man das also heute! Hoch über den Dächern Augsburgs meinte der Freund, warum ich keinen Insta-Account extra für die Photographie betreiben würde. Das wäre doch überaus berechtigt! „Neeeeein, ich bin doch keine echte Photographin!“, meinte ich entsetzt. Noch am selben Abend legte ich @inomnialux auf Instagram an. Der Name war mir auf der Heimfahrt eingefallen. Er gefiel mir, ich wollte ihn auf jeden Fall sichern – und legte los.
Miriam, die Suche nach sich selbst & ein peinliches geständnis
Mikro-Abenteuer und Reisen

Weil ich mehr photographieren wollte als immer nur Augsburg und München, musste ich in meiner Auszeit dann doch auf Reisen gehen. Das war so nie geplant! Denn unter uns gesagt: Ich habe Reiseangst. Wegfahren ist eine Qual für mich, Fliegen geht gar nicht. So bleibt für mich Führerscheinlose nur der Zug …
Um der Angst den schönsten Finger zu zeigen, bin ich in meiner Auszeit immer mal wieder im Kleinen verreist: Ich war alleine campen in Freiburg, ich bin in Kassel an ein- und demselben Tag zweimal ein- und denselben Berg rauf- und runtergelaufen. Nach Dresden bin ich gefahren, obwohl kurz davor die Carola-Brücke eingestürzt ist und Hochwassergefahr angesagt war. Eines davon hätte mich fast mehr abgehalten als das andere …
Und dann war ich ein paar Tage in Hamburg. Dort ist es passiert: Auf einem schippernden Schiff über die Elbe schallte die tiefe Einsicht hoch: »Zuhause ist, wo ich bin!« 600 Kilometer von zuhause entfernt bin ich in mir selbst angekommen!
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